Geistiges Eigentum

 

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Geburtstagsgedicht für unsere ehemalige Nachbarin

 

91 Jahre, ist das wahr,

werden Sie in diesem Jahr.

Das sieht man Ihnen gar nicht an,

was jeder hier versichern kann.

 

Sie sind munter wie ein kleiner Fisch,

selbst wenn es im Rücken oft zwickt und sticht.

Halten Sie die Schmerzen nicht mehr aus,

ruhen Sie sich schnell aus auf Ihrer Couch.

 

Langeweile kennen Sie keine,

sind schon frühmorgens auf den Beinen.

Die Nähmaschine wird geholt, lange Hosen dann gekürzt,

Bügeln ist noch angesagt, ach, was wird das für ein Tag?

 

Schmutzige Wäsche liegt noch an,

die Waschmaschine bedienen Sie dann.

Abgewaschen wird dann auch,

der Tag nimmt weiter seinen Lauf.

 

Sie kochen Mittag, halten die Wohnung rein,

beim Einkauf sind Sie auch dabei,

sei es alleine oder mit Familie,

anschließend krauchen sie manchmal auf allen Vieren.

 

Bei schönem Wetter halten Sie es zu Hause nicht aus,

machen einen schönen Spaziergang, sei es auch nur um´s Haus.

In unserer Gegend sind Sie bekannt,

viele reichen Ihnen die Hand.

 

Im AWO-Club ist auch viel los, da halten sie die Hände

nicht im Schoß. Da wird bebastelt und gelacht,

selbst Modenschauen werden dort gemacht.

Und ist der Kleiderschrank auch voll, eine Bluse passt noch hinein.

 

Brauchen wir Ihre Hilfe, sind Sie stets dabei,

uns zu helfen ist Ihnen nicht einerlei.

Mit Nadel und Faden kommen Sie dann,

selbst ein Pflaster haben sie zur Hand.

 

Sie heben sich ab von der großen Masse,

sind ganz einfach Spitzenklasse.

Darum erheben wir heute für Sie das Glas,

mit Ihnen zu feiern macht uns viel Spaß.

(c) Monika Fischer

 

Ein Brummifahrer hat es nicht leicht

Ein Brummifahrer hat es nicht leicht,

wenn er einmal ein „Bäumlein“ streift.

Hat dieser aber einen „dicken“ Stamm,

schief gehen kann die ganze Sache dann.

 

Wir haben uns damals mächtige Sorgen gemacht,

als wir hörten, dass du gegen einen Baum gekracht.

Du hast so viel Glück gehabt, dafür danke dem

„lieben Gott“ Tag für Tag!

 

Als Brummifahrer, denke dran,

deine Schicht fängt meistens sehr früh an.

Darum sei stets auf der Hut,

viel Schlaf tut dir besonders gut.

 

Bist du müde während der Fahrt,

dann mach eine kleine Pause,

ruhe dich mal aus, dann kommst du

sicherer nach Hause.

 

Außerdem pass immer auf, dass deine

Geschwindigkeit hat ihren richtigen Lauf,

ansonsten kann es dir ergehen,

dass die Polizei plötzlich vor dir steht.

 

Eine Fahrzeugkontrolle erfolgt sodann,

das kostet Nerven manno-mann.

Vergiss auch das Auftanken von deinem Brummi nicht,

denn der lässt dich sonst im Stich.

 

Bitte achte auf die Worte, sie sind gemeint wie ein

Stück Torte, damit es stets dir wohl ergeht,

wenn irgendwo ein Bäumlein steht.

© Monika Fischer

 

Gedanken über das Leben (für meine Freundin Marianne)

 

In der Schule war das Fach Zeichnen für mich eine Qual,

doch mit Deiner Hilfe schaffte ich das wunderbar.

Frau H. fand mein Gequatsche im Unterricht nicht schön,

darum musste ich oft aus dem Klassenraum gehen.

Du warst meistens artig und lieb, hast im Unterricht kaum gepiept.

 

Nach der Schulzeit ging es rein ins "Vergnügen",

als Sekretärinnen mussten wir unser Geld verdienen.

Lehrgänge besuchten wir beide genug, wir saßen gemeinsam in der

Volkshochschule und lernten Englisch - Zug um Zug.

 

Von der Arbeit ging es ab nach Haus, dort zogen wir gleich die guten

Sachen aus. Die Wohnung wurde noch schnell ordentlich gemacht,

im Anschluss das Abendessen vollbracht. Abgewaschen wurde auch,

dann nahm der Abend seinen Lauf.

 

Aus den Augen haben wir uns nie verloren, obwohl wir  eine ganze Menge

hatten um die Ohren.

Unsere Freundschaft einst in der Schule begann, bis heute hält sie für uns an.

Darüber bin ich auch sehr froh, denn nicht immer ist das so.

(c)Monika Fischer

 

 

Hochseeangeln auf Rügen

(Ich kann ja auch mal Seemannsgarn spinnen)

 

Ach, wie war das wunderschön,

Hochseeangler auf Rügen zu erleben.

Wackelig stieg ich auf den Kutter rauf,

dann nahm der Fischfang seinen Lauf.

 

Der Kutter schaukelte hin und her,

hinaus ging es dann aufs OFFENE MEER.

Ganz fahl und bleich sahen die Angler und ich

aus, doch keiner machte sich richtig was daraus.

 

Die Angler hingen auf der Reling rum,

vom Saubermachen der Fische war ihr Rücken

schon ganz krumm. Keiner machte sich was

daraus, alle wollten schnell nach Haus.

 

Hatte man genügend Fische gefangen,

dann wurde nicht an einer Stelle „abgehangen“.

Tüchtig wurde von Zeit zu Zeit gehupt,

weiter ging es dann mit dem Boot.

 

Egal, wie die Fische waren, ob groß oder klein,

sie kamen erst einmal zum Saubermachen in einen Kübel rein.

Anschließend wurden sie ausgenommen, bei den nachfolgenden

Arbeiten viel Seemannsgarn gesponnen.

 

Die Fahrt mit dem Kutter war sehr lustig und schön,

aber jetzt will ich gar keine Fische mehr sehen.

© Monika Fischer

 

Hilfe, meine Buchstaben sind weg

 

Hilfe, heute bekam ich einen großen Schreck,

meine Buchstaben auf der Tastatur sind weg,

total verwischt und ich sehe nichts,

wie mache ich jetzt weiter mit meinem Gedicht?

Tastatur an Gehirn nun schalte endlich durch,

wie und wo finde ich diese Buchstaben bloß.

Die Funkmaus fängt jetzt auch zu zappeln an,

was fange ich nur jetzt hier an?

Gehirn an Funkmaus, Gehirn an Funkmaus,

bitte gib du jetzt nicht auch noch auf,

die Läden haben doch jetzt nicht mehr auf!

Komme nicht weiter mit meinem Gedicht,

Tastatur und Funkmaus wollen einfach nicht.

© Monika Fischer

 

Der Umzug

Von Tempelhof – dem schönen Ort

seid Ihr gezogen in ein Dorf.

Bei Eurem Umzug war ich gern dabei,

denn als Freunde seid Ihr mir nicht einerlei.

 

Stadtmenschen wolltet Ihr nicht mehr sein,

die Landluft findet Ihr jetzt fein.

Ich war von dieser ganz benommen,

trotzdem bin ich heute gern zu Euch gekommen.

 

Kittelschürze und Arbeitsschuhe habt Ihr nun an,

"Bauersleuten" kleiden ja diese dann und wann.

Die "Gucci-Klamotten" fand ich jedoch bei Euch schön,

doch auf dem Lande könnt Ihr damit nicht gehen.

 

Ich hoffe, Ihr habt Euch hier gut eingelebt,

so wie es Euch anfangs vorgeschwebt -

und trotzdem wünsche ich mir,

Ihr wäret manchmal näher dran bei mir.

 

Doch wenn ich mal, so dann und wann,

steht trotzdem ein Besuch dann an.

kommt es mir nicht der Sinn,

zu sagen, ich bekomme diesen nicht hin.

 

Jeder lebt wie es ihm genehm,

Hauptsache nett und auch bequem.

In diesem Sinne gebt jetzt einen aus

Auf Euer schickes "Bauernhaus".

(c) Monika Fischer

 

Schreck in der Morgenstunde

Ach, du lieber Schreck – heute früh war mein "Tüte" weg!

Guten Morgen wollte ich ihm sagen,

doch etwas schlug mir gleich auf den Magen.

Mein Wellensittich war einfach nicht in Sicht

und ich guckte ganz fürchterlich.

 

Mit der Angst bekam ich es zu tun,

fing überall an, ihn zu suchen,

doch leider sah ich ihn nicht,

ganz bleich wurde mein Gesicht.

 

Auf den vertrauten Plätzen war "Tüte" nicht

und mir wurde vor Schreck schon ganz schlecht,

die ganze Wohnung habe ich abgesucht,

habe dabei die ganze Welt verflucht.

 

Mein "Wo bist du?“ half auch nicht,

irgendwo versteckte "Tüte" sich.

Rief ich  "Wo bist du“, machte er meistens PIEP,

doch dieses Mal ist mir das leider nicht geglückt.

 

Den Wasserhahn an der Spüle stellte ich dann an,

dies verlockte "Tüte" dann.

Ein kleines Flügelschlagen hörte ich,

da war "Tüte" endlich in Sicht.

 

Von jetzt an mache ich die Tür vom Vogelkäfig am Abend

immer zu, dann brauche ich "Tüte" nicht zu suchen

und habe frühmorgens meine Ruh!

 

Meinen Wellensittich "Tüte" möchte ich niemals

mehr missen, denn er kann auch sehr gut küssen,

er kuschelt und er quatscht mit mir,

einfach super ist dieses Tier.

© Monika Fischer

 

Tüte ist weg

Doch eines Tages ist es leider doch geschehen,

ich habe die geöffnete Käfigtür übersehen.

Meine Balkontür war über Nacht auf,

und "Tüte" nahm dann leider Reißaus.

Auf meiner PC-Tastatur hat er immer gesessen,

"Tüte" - Ich werde dich nie vergessen.

© Monika Fischer

 

Ein Autofahrer hat es nicht leicht

Im Winter, wenn es draußen schneit,

haben viele Autofahrer es nicht leicht.

Die Autos sind vom Schnee bedeckt,

was so manchen Autofahrer erschreckt.

 

Oh je, fragen sie sich dann,

wo fange ich jetzt zu fegen an?

Die Autoscheiben sind zugefroren,

mit dem Eis-Schaber wird das behoben.

 

Ist diese Arbeit dann vollbracht,

das Herz des Autofahrers lacht.

Der Motor wird dann gestartet,

jedoch der Autofahrer wartet und wartet.

 

Anspringen will der Motor nicht,

der Autofahrer macht ein dummes Gesicht.

Der Einzige, der ihm jetzt helfen kann -

ist der ADAC-Pannenmann.

 

Mit seinem Handy ruft er dann,

den Mann von ADAC-Pannendienst an.

In 30 Minuten ist der da, Auto fährt wieder -

wie wunderbar.

 

Die Straßen sind zu vom vielen Schnee,

denn der Winterdienst hat sie nicht gefegt.

Streusalz war auch nicht da -

kein Autofahrer findet das wunderbar.

 

Er steht an der Ampel – bekommt einen Schreck,

denn das Auto rutscht dort ganz schnell weg.

Am Besten ist es, die Ampeln stehen auf GRÜN,

dann muss er die Bremse nicht bedienen.

 

Am Ziel angekommen sagt er dann,

ich hab es geschafft – Gott sei Dank!

©Monika Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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